Dr. phil. Ulrike Voltmer, Dipl.-Psychologin und Musikerin, absolvierte ein künstlerisches (Klavier und Opernschule) sowie ein wissenschaftliches Studium (Musikwissenschaft, Philosophie, Psychologie). Sie war mehrmals erste Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe (viermal Jugend-musiziert, Fach Klavier). Nachdem sie ihr Klavierstudium an der Musikhochschule des Saarlandes abgeschlossen hatte, besuchte sie die Opernschule (sie studierte u.a. bei dem weltberühmten Opernsänger Josef Greindl) und arbeitete mit dem Komponisten und Liedbegleiter Hermann Reutter, mit Marc Belfort (Intern. Operstudio Zürich) und Irvin Gage (Konservatorium Zürich). Sie konzertierte u.a. mit dem „Artus Quartett“ des Saarländischen Rundfunks, den „Gilvan-Singers“ oder wirkte als Hauptdarstellerin in Fernsehfilmen mit (z.B. über den Spätromatiker Peter Cornelius in „Südwest 3“).

Bewusst sucht sie die Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Sparten wie der Flamenco-Gruppe FINO-FINO, den „lebenden Kleiderskulpturen“ von Margarete Palz oder dem Pantomimen JOMI und der japanischen Pianistin Sakiko Takeuchi-Mohr, mir der sie 2006 den Kulturpreis der Stadt Saarlouis erhielt. Mit ihr sowie dem Pantomimen JOMI unternahm sie 2010 eine Japan-Tournee.

Außerdem setzte sie Performances filmisch um, wie z.B. den „Tierkreis“ des renommierten Komponisten  Karlheinz Stockhausen. Daneben galt ihr wissenschaftliches Interesse „Menschen mit besonderen Erfahrungen“ und verschiedenen Wissensbereichen. So absolvierte sie ein Postgraduate-Stipendium für vergleichende Kulturwissenschaften an der Universität Gent/Belgien.

Erst kürzlich erwarb sie ihre Approbation als psychologische Psychotherapeutin in den Bereichen Tiefenpsychologie und Psychoanalyse, deren Ansätze sie auch für den Bereich der Filminterpretation und -Dramaturgie einsetzt. Sie ist Autorin mehrerer Bücher, u.a. von „Semiose des Musikalischen – Zur Rekonstruktion musikalischer Erkenntnis“ (2005), „Wie frei ist der Mensch“ (1999), „Die zwölf Tierkreisprinzipien in der Natur“ (1989) u.a. Das letztgenannte Buch verfilmte sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Fernsehjournalisten Manfred Voltmer, unter dem Titel „Bildhafte Astrologie“ (45min); nach der Präsentation auf der Fernsehmesse in Cannes erwarben mehrere ausländische Fernsehanstalten die Senderechte.

Bereits 1997 gründete sie mit ihrem Mann Manfred Voltmer die Filmproduktionsfirma „provideo“, 2006 umbenannt in „LichtenSTERN.tv“; gemeinsam mit ihm realisierte sie z.B. „Jubiläum am Matterhorn“ (30min, ausgestrahlt 1998 in 3SAT) oder „Trancechirurgie in Brasilien“. Zu dem absurd-komischen Film „Camille und Juliette“ (2002) schrieb sie das Drehbuch und führte Regie. Neben ihrer wissenschaftlichen Mitarbeit an der Universität Saarbrücken (bis 2006) ist sie bei LichtenSTERN.tv für die wissenschaftliche Recherche und Dramaturgie zuständig. Zuletzt gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann die Filmproduktion „VoltmerMEDIA“ in Luxemburg aus Interesse an der besonderen Historie des Großherzogtums und dem Plan, wichtige geschichtliche Etappen vor dem Vergessen zu bewahren und filmisch umzusetzen.

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