Manfred Voltmer, seit 1972 Fernsehjournalist, hat mehr als 5.000 Filme – vom aktuellen 1‘30-Bericht bis zum 60‘-Feature – realisiert. Zuvor war er als graduierter Betriebswirt in der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse Saarbrücken tätig. Mit 23 Jahren wurde er Landessieger eines Berufswettkampfs in der Sparte Bankwesen.
Sein journalistisches Volontariat absolvierte er beim Saarländischen Rundfunk, wo er von 1976 bis 1981 als 1. Redakteur in der Aktuellen Landesschau tätig war. Er kündigte, um als sog. „Fester freier Mitarbeiter“ für verschiedene Sendeanstalten und Redaktionen arbeiten zu können; tätig war er für die Landesschau „Aktueller Bericht“, den „Kulturspiegel“, die Sendung „Treffpunkt“, die Musikredaktion, für „Service und Freizeit“, für das Morgen- und Mittagsmagazin der ARD, Tagesschau und Tagesthemen etc. Seine Schwerpunkte liegen in der Reiseberichterstattung, im kulturellen Bereich sowie im Natur- und Umweltschutz. Dazu kommen Portraits über Menschen und Organisationen wie über Günter Wewel (Sarastro, Falstaff, Alpenglüh’n, 1996 in allen 3. Programmen, 45 min) oder das Engagement der „Christlichen Erwachsenenbildung“ in Ägypten (30′, SW3) oder das Portrait über den Buschdoktor Dr. Hans Schales, der sich in Simbabwe vor allem um die vielen Aids-Kranken kümmert. TV-Interviews führte er u.a. mit Jehudi Menuhin, Peter Ustinov, Pierre Boulez, Olivier Messiaen, Roman Polanski, Bundespräsident Johannes Rau, mit dem damaligen luxemburgischen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker, mit Martin Schulz, dem EU-Parlaments-Präsidenten und mit Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond.

1997 gründete er die Produktionsfirma „provideo“ (seit 2006 „LichtenStern.TV“), die den Film „Jubiläum am Matterhorn“ für 3SAT produzierte. Bekannt sind auch seine Auslandsreportagen, die ihn unter anderem nach Alaska, Ägypten, Georgien, Kroatien, Senegal oder China geführt haben.
Als Produzent hat er sich spezialisiert auf Dokumentationen in den Sparten Kultur, Wissenschaft, Natur- und Umweltschutz, Gesellschaft und Geschichte sowie auf Portraits über außergewöhnliche Menschen. Die von ihm produzierte Doku „Kuckuck, Wendehals & Co“ über selten gewordene mitteleuropäische Vogelarten wurde von mehreren europäischen, asiatischen und südamerikanischen TV-Sendern zur Ausstrahlung angekauft.

Zuletzt produzierte er eine erfolgreiche Doku über einen jungen Deutschen, der 1945 mit 17 Jahren in russische Kriegsgefangenschaft  geriet. Der 100′-Streifen „Desna – Die Musik rettete mein Leben“ wurde beim „Max-Ophüls-Preis“-Filmfestival mit Erfolg im Saarbrücker Kino „CineStar“ uraufgeführt. Danach erhielt er je einen Hauptpreis bei den „International film awards“ in Berlin sowie bei dem renommierten Moskauer internationalen „Antikriegsfilm-Festival“. Das Urteil der Jury dort: „Dem Produzenten Manfred Voltmer und dem Regisseur Sebastian Voltmer gelangen eine außergewöhnliche und spannende Film-Doku mit einer friedensstiftenden Botschaft“.